Rund um die Kita Frieberg, den Spielplatz und den Friedrichsberger Park stehen täglich Autos dort, wo Kinder laufen: in der Kurve, an den Einmündungen, auf dem Weg zum Spielplatz. Schilder und Kontrollen ändern daran nichts. Wir bitten den Bezirk um zwei einfache bauliche Maßnahmen: klare Markierungen und Poller an den kritischen Stellen.
Der Elfriede-Lohse-Wächtler-Weg ist im Kernbereich ein verkehrsberuhigter Bereich (Zeichen 325.1). Kinder dürfen hier auf der ganzen Fläche spielen, Familien gehen täglich zur Kita, zum Spielplatz und in den Park.
Diese freie Sicht ist regelmäßig verstellt. Wer morgens „nur eben" das Auto abstellt, tut das genau dann, wenn die Kinder unterwegs sind: ein Drittel aller dokumentierten Verstöße fällt in die Bringzeit zwischen 6 und 9 Uhr. In der scharfen Kurve mit hoher Hecke macht ein geparktes Auto den Übergang zum Spielplatz blind. An den Einmündungen zur Friedrichsberger Straße verdecken Parker unter 5 Metern das Sichtdreieck, genau dort, wo auch der Radfahrstreifen quert.
Das Ordnungsamt hat mehrfach kontrolliert und jede Anzeige bearbeitet, dafür sind wir dankbar. Aber die Wirkung verpufft, sobald die Kontrolle vorbei ist. Wo im Quartier bereits Sperrpfosten stehen, wird nicht geparkt. Wo nur Schilder stehen, wird geparkt. Das ist der Kern unserer Bitte: dauerhaft statt punktuell.
Jede Markierung fasst die dokumentierten Verstöße an einer Stelle zusammen. Grün eingefärbt ist der verkehrsberuhigte Bereich, orange die Tempo-30-Wohnstraße, grau die Friedrichsberger Straße. Antippen zeigt Details. Kennzeichen zeigen wir nicht.
Vier Maßnahmen, die sich in Hamburg-Nord bereits bewährt haben: In der Friedrichsberger Straße hat der Bezirk auf Bürger-Eingabe hin Poller gegen Gehwegparken gesetzt (Drucksache 21-0006). Wir bitten um dasselbe Instrument ein paar Meter weiter.
Deutlich sichtbare Markierung der zulässigen Stellplätze im gesamten verkehrsberuhigten Bereich. Damit ist zugleich klar, welche Flächen frei bleiben müssen. Die günstigste Maßnahme, und sie beseitigt die häufigste Ausrede.
Poller oder Pflanzkübel an der Kurve mit dem Weg-Abgang zum Spielplatz (K₁ / P₁), an den beiden Einmündungen zur Friedrichsberger Straße (E₁, E₂) und am nördlichen Parkzugang (S).
Analog zur Lösung in der Friedrichsberger Straße und zu den vorhandenen Sperrpfosten am Zufahrtsweg, die nachweislich wirken.An den Schwerpunkten vor Hecke und Beetkanten (Höhe Nr. 6a, Nr. 8 bis 12 und Nr. 20) die gepflasterten Flächen baulich freihalten. Dort liegt fast die Hälfte aller dokumentierten Fälle.
Gelegentliche Kontrollen wie bisher, dann aber als Absicherung statt als Dauerlast für das Ordnungsamt.
Eine Auswahl aus der Dokumentation. Alle Aufnahmen entstanden im Elfriede-Lohse-Wächtler-Weg, Kennzeichen sind unkenntlich gemacht.








Je mehr Anwohnerinnen, Anwohner, Kita-Eltern und Nachbarn hinter der Eingabe stehen, desto mehr Gewicht hat sie im Regionalausschuss. Dein Name erscheint nur in der Unterzeichnerliste der Eingabe, wenn du das unten erlaubst.
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Analyse und Maßnahmenvorschlag an das Bezirksamt Hamburg-Nord (Fachamt Management des öffentlichen Raumes) und den Regionalausschuss Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg. Sie enthält die vollständige Datenlage, die Gefährdungsbewertung, Präzedenzfälle und die vorgeschlagenen Maßnahmen.
Eine Initiative von Anwohnerinnen und Anwohnern des Elfriede-Lohse-Wächtler-Wegs, unter ihnen Familien mit Kindern in der Kita Frieberg und an den umliegenden Schulen. Wir sind keine Partei, kein Verein und kein Unternehmen. Wir wollen nur, dass unsere Kinder auf ihren täglichen Wegen gesehen werden.
Kontakt: mail@stefanlink.info